Eine-Welt-Camp des Alianza e.V. trotzt widrigen Umständen!

Der Verein Alianza e.V. veranstaltete zusammen mit dem Ibichhof-Team und der Kirchengemeinde erneut ein Eine-Welt Camp unter erschwerten Bedingungen. Anna-Lea Müller berichtet von den erfüllten Tagen auf dem Ibichhof:

Junge WeltFAIRänderer lassen sich vom Regenwetter nicht abhalten

Gesundheit ist besonders seit Beginn der Corona-Pandemie in aller Munde und beschäftigt die ganze Gesellschaft. Passend zu diesem Thema fand dieses Jahr das Eine-Welt-Camp nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder auf dem Ibichhof im Simonswälder Tal statt. Die Freude darüber war groß, weshalb rund 60 Teilnehmer*innen und Teamer*innen sich auf den Weg machten, um zusammen eine erlebnisreiche Woche miteinander zu verbringen. Obwohl das Eine-Welt-Camp schon seit 2012 ein fester Bestandteil des Dunninger  Ferienprogramms ist, war dieses Jahr so Weiterlesen

Weltkirchlicher Freiwilligendienst in Chachapoyas – Peru

Wichtig! Bewerbungsschluss ist der 14. November 2021!
Seit inzwischen 40 Jahren besteht die Alianza-Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf und der Diözese Chachapoyas im Norden Perus. Um diese lebendig zu gestalten, haben bereits viele junge Erwachsene aus unserer Region in der Partnerdiözese ihre Spuren hinterlassen. Auch heute bietet die Alianza jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren die Gelegenheit, einen Weltkirchlichen Freiwilligendienst vor Ort zu machen. Weiterlesen

Eindrücke der verschiedenen Tätigkeiten im WFD

Eindruck von Leonie Möhler (WFD 2019/2020)

Demuna

Die Arbeit im städtischen Kinder- und Jugendrechtsbüro (DEMUNA) macht viel Spaß, vor allem, weil sie sehr abwechslungsreich ist und Mila, die Defensora, mit der die Freiwilligen hauptsächlich arbeiten, sehr nett ist.… Weiterlesen

Partnerdiözese Chachapoyas in Peru muss sich dem Schicksal ergeben

Mit 2000 Lebensmittelpaketen will die ALIANZA die größte Not lindern.

In Peru ist die Pandemiesituation deutlich dramatischer als in den Medien berichtet – dies ergab eine Umfrage unter Pfarrern und Schwestern in der Diözese Chachapoyas.

Die Infektionszahlen in Peru weichen sehr von den regionalen Bedingungen ab: In den warmen Reisanbaugebieten wie Bagua Grande liegen sie deutlich über 30%. In Höhenlagen haben sich zwischen 10 und 15% der Bevölkerung infiziert. Bei der Letalität ist es im gleichen Verhältnis aber unter 10%.

Die Erzeugung von medizinischem Sauerstoff von staatlichen Stellen reicht nicht aus und die Preise auf dem Privatmarkt haben stark angezogen. Um den Angehörigen mit schwerem Krankheitsverlauf den notwendigen Sauerstoff und zusätzlich teure Medikamente zu ermöglichen, wird alles verkauft was sich zu Geld machen lässt. So verkauften Lehrer auch ihre Computer, andere haben sich verschuldet. Die Versorgung mit lebensnotwendigen Medikamenten ist längst nicht mehr überall gegeben und Schwerkranke aus den Dörfern werden in den Familien gepflegt, weil die staatlichen Krankenhäuser weder Betten noch genügend Personal haben.

Während in der Stadt traditionell Beerdigungen mit großer Prozession inzwischen pandemiebedingt untersagt sind, will auf den Dörfern niemand mit der mehrtägigen Totenwache unter Anwesenheit und Weiterlesen

Zur aktuellen Pandemiesituation in Chachapoyas (April 2021)

Von einer weiteren Zuspitzung der Lage in der Pandemie ist in den Berichten aus Chachapoyas in Peru, der Partnerdiözese von Dunningen, Seedorf und Lackendorf, die Rede. In vielen Dörfern der Region sind die Inzidenzen stark angestiegen. Der Landkreis ist in die höchste Alarmstufe gesetzt worden, was erweiterte Maßnahmen für nächtliche Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen zur Folge hat. Andreas Haag berichtet von knapp 300 Toten am Tag in Peru. Das ist, vergleicht man die Bevölkerungszahlen beider Länder, etwa das 2,5fache von Deutschland. Es scheine auch, dass in Chachapoyas mutierte Virusvarianten kursierten, da nicht nur die Zahl der Infizierten zugenommen habe, sondern auch der Verlauf heftiger sei. Es seien viele junge Menschen, auch Kinder, betroffen, und man höre nun auch von Personen, die zum zweiten Mal infiziert worden seien. Die Impfungen in Peru sind nur sehr schleppend in Gang gekommen, und man sagt, dass weniger als 1% der Bevölkerung meist mit dem chinesischen Impfstoff Sinopharm geimpft wurden. Weiterlesen

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