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Pfarrer Josef M. Neuenhofer hat über den dänischen Missionar Piter Hansen, den ersten Hinweis auf die arme Diözese Chachapoyas bekommen. Pater Hansen schilderte die Diözese als eine der ärmsten Diözesen in Perú, und Bischof Antonio de Hornedo als einen bescheidenen Mann, der arm lebt und die Armen liebt.
Nach dieser Empfehlung setzte sich Pfarrer Neuenhofer mit Adveniat und Bischof Antonio in Verbindung und trug den Wunsch nach einer Partnerschaft vor.
Als im Spätjahr 1980 Bischof Antonio nach Rom reisen mußte, kam er auf Einladung in unsere Gemeinden. Das war die Geburtsstunde der Partnerschaft zwischen Chachapoyas und unseren drei Gemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf.
In der folgenden Zeit war man auf beiden Seiten bemüht, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen.
Man entwarf ein Partnerschaftssymbol: Die Brücke - die beiden Welten verbindet, ebenso wie den Regenbogen - das Bundeszeichen Gottes.
Partnerschaftslieder wurden getextet und vertont.
Die älteren Menschen unserer Gemeinde versprachen täglich einen Rosenkranz und ihr Gebet um so mit zu sorgen für geistliche Berufe in unserer Partnerschaftsdiözese.
Der Missionsbazar, der im zweijährigen Rhythmus im November stattfindet, wurde in Leben gerufen:
Die sog. "3. Welt" und somit unsere Partnerschaftsdiözese wird zum Thema in:
Gruppenstunden, Gebetskreisen und Gottesdienste
In Gottesdiensten und Vorträgen
In Sommerlagern
Eine Partnerschaft kann aber nicht einfach so aus dem "Boden gestampft" werden.
Es gibt sicher kein Rezept eine Partnerschaft aufzubauen, aber vielleicht ein paar wichtige Gründe, warum unsere Partnerschaft gewachsen und gediehen ist:
offizielle Kontakte
Öffentlichkeitsarbeit
persönlichen Kontakte fördern
Sprachbarrieren abbauen durch Sprachkurse
Kulturelle Angebote erweitern
Musikgruppen aus Peru, Bolivien und Ecuator
Schauspielaufführung "Oscar Romero"
Olivia Molina hält alle 2 Jahre ihr Weihnachtskonzert in Dunningen
Aktionen zum Thema 3. Welt:
Schuhputzaktion...
1983 ging der erste Zivildienstleistende, Thomas Belke für ein Jahr nach Perú, gefolgt von Margit Schneider, Martina Hangst, Dorothea Ginter und vielen Weiteren.
Die Eindrücke unserer Laienmissionare haben bei der Bevölkerung ein großes Interesse geweckt. Durch ständigen Einsatz von Laienmissionaren (inzwischen haben über 30 Laien in Chachapoyas gearbeitet), fast jeder Mitbürger unserer Gemeinde kennt einen Laienmissionar persönlich...
Laienmissionare haben in verschiedenen Bereichen gearbeitet:
Gesundheitswesen
Gesundheitshelferprogramm
Medizinische Versorgung
Kinderspeisung und Wachstumskontrolle
Erste Hilfe
Entwicklung
Stipendien
Solargeräte
Radiostation
Bildung und Erziehung
Unterstützung der Schulen in Chachapoyas
Musikinstrumente
Schwesternstation am Oberlauf des Amazonas
Pastoral
Unterstützung des Bistums, Priesterseminar in Jaen, Pfarrei in Chachapoyas
Notfond für Bischof Antonio
1990 besuchten zehn Peruaner und Bischof Antonio unsere Gemeinden.
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Bischof Antonio, Mitbegründer der Partnerschaft, war im Amt bis 1991 (+) 10.06.2006

Monsenor Franzisco Piorno, Bischof von Chachapoyas von 1992 bis 1995

In Chachapoyas wurde am Sonntag,
12.05.2002 der bisherige
Diözesanadministrator
Bischof Emiliano Cisneros
zum neuen Bischof von
Chachapoyas ernannt.
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