Bitte Spenden Sie...
Wir helfen vielen Bedürftigen mit unseren Projekten, die nur mit Spendengeldern finanziert werden. Wenn Sie spenden, dann helfen auch Sie mit, die Not zu lindern. Vielen Dank!

Hier unsere Bankdaten
Kirchliche Partnerschaft:
VoBa Schwarzwald-Donau-Neckar eG
IBAN: DE63 6439 0130
0603 9480 06
Verein Alianza e.V.:
Kreissparkasse Rottweil
IBAN: DE60 6425 0040
0000 1606 10

Ein weiterer Meilenstein in der Partnerschaft zwischen Dunningen und Chachapoyas, Peru

Vor kurzem berichteten wir über die Aussendung zweier Freiwilliger in die Diözese Chachapoyas in Peru. Nun sind die letztjährigen Freiwilligen von dort zurückgekehrt und mit ihnen kam ein junger Peruaner César Augusto Torrejon Iliquin, der hier seinen einjährigen Freiwilligendienst im sog. Reverseprogramm machen will. Der Austausch der Freiwilligen steht unter der Organisation des WFD, dem Weltkirchlichen Friedensdienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Am Sonntag, den 10. September, findet in Seedorf ein Gottesdienst um 10:15h  statt, in dem die Heimkehrerinnen Pia Heim und Marei Schüle begrüßt und willkommen geheißen werden. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Band Mosaik aus Dunningen mitgestaltet. Im Anschluss sind alle Freunde der Partnerschaft zu einem kleinen Umtrunk und Weißwurstfrühstück mit Bildervortrag eingeladen. Die Beiden werden anhand ihrer Bilder einen kleinen Einblick in ihre Arbeit während ihres Freiwilligendienstes in Chachapoyas geben.

Pia Heim, César Augusto Torrejon Iliquin (neuer Reversefreiwilliger aus Chachapoyas), Marei Schüle

In ihren Rundbriefen informierten sie ausführlich und regelmäßig über ihre Arbeit und Erfahrungen.

Pia Heim berichtet, dass sie den ersten Monat auf dem Land verbrachten. Sie war in Colcamar und lernte gleich sehr viel über peruanische Kultur und Bräuche kennen, da dort im September Patronatsfeste sind. Marei Schüle war in Santo Tomas als Hife im dortigen Internat und unterrichtete eine Schwester in Englisch. Im Oktober begannen sie dann ihre Arbeit in Chachapoyas.

Pia Heims Aufgabenbereich war überwiegend in der DEMUNA, was in etwa dem Jugendamt entspricht. Außerdem half sie im Altersheim mit und gab zusammen mit Marei Schüle Englisch im Preseminario für angehende Pfarrer. Beide waren auch Ansprechpartner für die Stipendiaten des Internats, das von der Alianza unterstützt wird, und organisierten auch Freizeitaktivitäten und Ausflüge oder Nachhilfeunterricht in Englisch. Marei Schüle war morgens hauptsächlich bei der Vorbereitung der Kinderspeisung der Pfarrei beschäftigt. Ebenso unterstützte sie eine Behinderteneinrichtung des Rathauses und half im bischöflichen Schulamt mit, wo sie auch Gelegenheit hatte bei Schulbesuchen dabei zu sein. Auch sie berichtet wieder wie alle vorhergehenden Freiwilligen in Chachapoyas, dass sie überall herzlich aufgenommen wurden und sich sehr wohlgefühlt haben. Sie sagt:“ Mir hat das Jahr viel gebracht. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt und so hat es zu meiner Studienwahl beigetragen. Der Abschied von den Freunden fiel mir ziemlich schwer; ich würde sofort wieder gehen.“ Natürlich wurden sie in Seminaren und im Sprachunterricht gut vorbereitet.

Der Peruaner César stammt aus Colcamar, er ist der jüngste von insgesamt fünf Kindern und ist studierter Bauzeichner. Es ist für ihn und uns ein großartiges Geschenk und eine ganz besondere Gelegenheit, dass er nun für ein Jahr hier  mitarbeiten und die deutsche Kultur und Sprache besser kennen lernen darf. Nach einigen einführenden Kursen in der Diözese wird er Anfang Oktober seinen Dienst im  Martinuskindergarten in Dunningen aufnehmen. Durch diesen Austausch bleibt die Partnerschaft lebendig und das gegenseitige Verständnis wächst.