Bitte Spenden Sie...
Wir helfen vielen Bedürftigen mit unseren Projekten, die nur mit Spendengeldern finanziert werden. Wenn Sie spenden, dann helfen auch Sie mit, die Not zu lindern. Vielen Dank!

Hier unsere Bankdaten
Kirchliche Partnerschaft:
VoBa Schwarzwald-Neckar
IBAN: DE44 6429 2020
0010 6000 00
Verein Alianza e.V.:
Kreissparkasse Rottweil
IBAN: DE60 6425 0040
0000 1606 10

Eine-Welt-Camp 2012

Bei Afrikanern, Latinos und Asiaten

Begeisterte Kinder beim „Eine-Welt-Camp“ (Ende August 2012)

Über das Kinderferienprogramm Dunningen-Eschbronn wurde von Alianza e.V. und dem Ibichhofteam der Kirchengemeinden auf dem Ibichhof im Simonswälder Tal nach Afrika, Lateinamerika und Asien eingeladen. Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen hat sich gemeinsam mit jungen Erwachsenen für fünf Tage auf dem Schwarzwaldhof in ganz unterschiedlicher Weise dem Thema „Eine-Welt“ genähert. Was am vergangenen Sonntag mit einer kurzen Einführung zur eigenen Gruppengeographie und einer Nachtwanderung mit „Gruselfaktor“ begann, wurde von allen begeistert aufgenommen.

Der Montagmorgen begann mit dem Weltspiel, bei dem globale Zusammenhänge zur Bevölkerung, dem Energieverbrauch und der Verteilung von Reichtum und Gütern spielerisch thematisiert wurden. Mit viel Witz und Kreativität konnten sich die Teilnehmer anschließend in praktischen Dingen üben, welche andernorts auf der Welt unter einfachen Verhältnissen gefragt sind: barfuss einen Eimer Wasser auf dem Kopf zu transportieren, über einer selbstgebauten Feuerstelle zu kochen oder sich mit Händen und Füßen verständlich zu machen. Das Spiel endete im „Geburtskanal“: die Kinder krochen durch einen dunklen Tunnel ins Freie und wurden dann per Losverfahren entweder Asiaten, Afrikaner, Lateinamerikaner, Europäer oder Nordamerikaner.

Weiterlesen

Erfahrungsbericht – Das Leben in einer anderen Kultur

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst in Chachapoyas/Peru
Ein Kurzbericht von Martina Heim.

Im August 2010 machte ich mich mit einem weiteren Freiwilligen auf den Weg nach Chachapoyas/Peru. Für ein Jahr lebte ich in dieser, für mich neuen Kultur. Natürlich war der Anfang nicht einfach. Unbekannte Menschen, eine andere Sprache, andere Essgewohnheiten… – eben eine neue Kultur. Die gewohnte Umgebung in Deutschland für ein Jahr hinter sich zu lassen ist kein einfacher Schritt.

In den nächsten Zeilen möchte ich einen kleinen Einblick über meinen Freiwilligendienst geben.

. Meine Hauptaufgabe in Chachapoyas war die Betreuung von jungen Menschen, die im Internat von der Alianza leben. Dort wohnen Jugendliche im Alter zwischen 17 und 21 Jahren. Diese Jugendliche stammen aus den umliegende Dörfern, die ohne das Stipendium der Alianza nicht in Chachapoyas an der Universität oder am Institut studieren könnten. Wir haben zusammen unglaublich viel gelacht, aber auch ihre zum Teil harten Lebensgeschichten machten mich oft sehr nachdenklich. In diesem einem Jahr lernte ich 11 Jugendliche kennen, die für ihre Träume kämpfen und für mich wie eine Familie waren.
Zudem half ich in der Kinderspeisung von Chachapoyas mit. Dort bekommen Schüler (Bereich Grundschule) jeden Tag ein warmes Essen und eine warme Milch. Und natürlich gab es auch noch die vielen Projekte von der Alianza – wo immer Hilfe gebraucht wird. Wir sind gemeinsam auf Dörfer gefahren, haben uns die Lage vor Ort angeschaut und überlegt, ob das Projekt verwirklicht werden kann. Aber auch der Kontakt zu Deutschland, die Brücke zu schlagen, war immer ein wichtiger Bereich. Weiterlesen

Jahresbericht 2011

Liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Gönner,

mit diesem Rundbrief möchten wir wieder über das vergangene Vereinsjahr berichten. Nachdem ich in diesem Jahr in Peru im Urlaub war und u.a. das Trinkwasserprojekt in Congón besucht habe, ist im Gespräch mit unserem Partnerverein… Weiterlesen

Jahresrückblick 2011

Dezember 2011

Liebe Gemeinde, liebe Freunde und Gönner der Partnerschaft mit Chachapoyas,
mit einem kurzen Jahresrückblick wollen wir uns zum Jahresende bei Ihnen melden. Das zuende gehende Jahr war überwiegend durch den Neubau des Internats geprägt. Dieses arbeitsintensives und auch sehr kostenintensive Projekt hatte im Mai mit den Bauarbeiten begonnen. Wir standen im regen Austausch über den Baufortschritt und dürfen mit Freude sagen, dass die Mitarbeiter vor Ort sehr gute Arbeit geleistet haben und dieses Projekt ein wichtiger Schritt für die Entwicklungszusammenarbeit geworden ist. Die Stadtverwaltung hat uns am Beginn der Bauphase mit schwerem Gerät unterstützt. Die Stipendiaten als Begünstigte des Internats haben viele Stunden harte körperliche Arbeit geleistet und auch viele weitere Freunde und Mitarbeiter haben enorm viel Zeit investiert, um sich bei diesem Projekt gemeinschaftlich zu engagieren. Am 08. Oktober dann, wurde der Neubau durch Bischof Emiliano eingeweiht. In der Zwischenzeit haben die Jugendlichen die neuen Räumlichkeiten bezogen und fühlen sich in der großen Internatsfamilie sehr wohl.

Weiterlesen

Trinkwasserprojekt für 5 Dörfer der Provinz Luya

BMZUnser Projekt im Jahr 2008/09 in Zusammenarbeit mit dem BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

Projektvolumen: 80.960,-€
Förderung durch das BMZ: 60.720,-€

Nahezu versiegt waren die Wasserquellen in den fünf Dörfern Achupilla, Paucamarca, La Unión, Limapampa und Congón in der Provinz Luya, etwa eine Tagesreise von Chachapoyas entfernt.

Weiterlesen

Offener Brief zum „Massaker im Dpt. Amazonas/Peru“

Der Verein Alianza e.V. – Pro Amazonas Peru hilft seit über 10 Jahren der Bevölkerung im Departement Amazonas/Peru. Die dramatischen Gewaltauswüchse seit dem 5. Juni in Bagua Grande und Bagua Chica im Dpt. Amazonas sorgen uns zu tiefst. Unsere tiefste Überzeugung heißt „Ja zum Leben“ und „Nein zur Gewalt!“ Es gibt weder zwei peruanische Völker noch Peruaner der ersten und zweiten Klasse. In den Auseinandersetzungen kam es dazu, dass Peruaner aus dem Urwald von Militär und Polizeikräften mit Waffen angegriffen wurden und dabei zahlreiche Menschen zu Tode kamen – sie haben ihre eigenen peruanischen Brüder getötet.

Weiterlesen

Carta abierta: „Masacre en el Dpto. Amazonas“

La Organización Alianza e.V. – Pro Amazonas Peru – Alemania, ayuda hace más de diez años al pueblo amazonense, es por ello que nos preocupa mucho las incursiones violentas acontecidas desde el dia 5 de junio del presente año, en Bagua Grande y Bagua Chica en el Departamento de Amazonas.

Nuestro profundo convencimiento es el SI A LA VIDA y el NO A LA VIOLENCIA! No hay dos pueblos peruanos ni hay peruanos de primera ni de segunda clase. Llegamos a la situación de que peruanos de la selva están siendo atacados por fuerzas militares y policiales con armas de fuego, matando seres humanos – matando hermanos peruanos.

Weiterlesen

Schulungsraum für Gesundheitshelfer

SEZUnser Projekt im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit der SEZ (Stiftung für Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg)

Projektvolumen 4.000€
Förderung durch die SEZ: 3.400€

Zielgruppe des Projektes waren die rund 100 Gesundheitshelfer der Diözese Chachapoya. In den 80-iger Jahren gegründet hat sich die Organisation „Promotores de Salud“ die Basisgesundheit in den abgelegensten und von der staatlichen medizinischen Versorgung ausgeschlossene Ortschaften zur Aufgabe gemacht.

Weiterlesen

PARTNERSCHAFTS-PREIS 2007 der Diözese Rottenburg-Stuttgart

1. Preis
Den katholischen Kirchengemeinden in Dunningen, Seedorf und Lackendorfzuerkannt für die Jugendarbeit im Rahmen ihrer Partnerschaft mit der DiözeseChachapoyas in Peru.

Begründung
Der 1. Preis soll an die drei Gemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf gehen,die schon über 27 Jahre… Weiterlesen

Stromversorgung für 3 Dörfer des Distriktes Luya

BMZUnser Projekt im Jahr 2005/06 in Zusammenarbeit mit dem BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

Projektvolumen: 38.290,- €
Förderung durch das BMZ: 28.720,- €

Begünstigt wurden 190 Familien (ca. 800 Personen) der Dörfer Vilaya, Cocpampa und Chuquimal des Landkreises Luya im Departement Amazonas.

Die Dörfer wurden über Hochspannungsleitungen mit Transformatoren an das bestehende Wasserkraftwerk in San Juan angeschlossen. Die Hochspannungsleitungen wurden dabei bis in die Nähe des geografischen Zentrums gelegt und mit einem Transformator versehen. Von diesem Transformator gehen dann die Stichleitujngen zu den einzelnen Häusern.

Weiterlesen