Aktuelle Hilfsprojekte

Aktuelle Hilfsprojekte in der Diözese Chachapoyas, u.a. Hilfsprojekte zur Corona-Pandemie. Alle Infos zu unseren Hilfsprojekten finden Sie hier!

Alianza e.V. hilft dem Alten- und Behindertenheim
„San José“ in Casma, Chimbote

Ich bin Pater Pedro Rosón Martín, ein spanischer Priester, der von 1992 bis 1997 in der Diözese Chachapoyas arbeitete.

Ich arbeite seit mehr als 4 Jahren im Altenheim von San José de Casma (Peru) mit mittellosen Menschen, die von der Straße aufgelesen werden. Menschen ohne jeden Anschluss, die von der Polizei oder aus den Krankenhäusern entlassen wurden und die niemand abholte. Einige werden von den Pfarreien geschickt.

Gegenwärtig gibt es 98 Personen aller Altersgruppen mit verschiedenen physischen oder psychischen Einschränkungen, die sich alle in sehr schlechtem Zustand befinden.

Dieses Altenheim funktioniert seit mehr als 30 Jahren und wird von der Laiin JUANA GARCIA VALVERDE aus der Diözese Alicante (Spanien) geleitet.  Dieses Asyl gehört zu den Sozialwerken der Diözese Chimbote und ist Teil der Vereinigung SANTA MARÍA MAGDALENA DIOCESAN SOCIAL WORKS.

Diese Vereinigung hat zwei Aufgabenbereiche: Weiterlesen

Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung der Partnerschaft/ALIANZA!

Die ALIANZA möchte sich ganz herzlich für die großartige Unterstützung durch Spenden für die Corona-Hilfe in der ganzen Diözese Chachapoyas bedanken. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit Ihrer Spende den Menschen vor Ort direkt helfen können. Eine Hilfe, wie sie noch nie in der 40-jährigen Geschichte der Partnerschaft dringend benötigt wurde. Wir von der kirchlichen Partnerschaft mit Chachapoyas und dem Verein Alianza e.V. sind sehr stolz auf Sie. In den kommenden Wochen werden wir über die Verteilung der Nahrungsmittelpakete anhand von Fotos berichten.

Im Namen des Alianza-Gremiums für Chachapoyas
Dagmar Braun, Fritz Lohmüller & Frank Friedrich

Für den Verein Alianza e.V. – Pro Amazonas Peru
Frank Friedrich

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Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie in der Diözese Chachapoyas

Liebe Freunde unserer Partnerschaft mit Chachapoyas!

Leider spielt sich abseits der Berichterstattung in den Medien gerade und wahrscheinlich weltweit in den armen Ländern eine Tragödie ab, über die bei uns nicht berichtet wird. Die Infektionszahlen in Peru steigen noch immer und die Quarantäne wurde daher bis zum 25.05. verlängert, was die Situation der armen Bevölkerung besonders dramatisch macht. Die Menschen der Diözese Chachapoyas, eine der ärmsten Diözesen Perus, sind von der Quarantäne massiv betroffen.

 Pfarrer Franklin aus La Jalca schreibt uns dazu:

„Die Situation, in der wir uns befinden, ist sicherlich sehr kompliziert und die Wirtschaftskrise, in der sich Familien in unserem Bezirk Jalca Grande und den umliegenden Gebieten in Chachapoyas befinden, kann uns nicht gleichgültig lassen.

Wir befinden uns am 56. Tag der Quarantäne und die von der Regierung unseres Landes ergriffenen Maßnahmen haben dazu geführt, dass viele Haushalte in unserem Gebiet betroffen sind, weil sie kein wirtschaftliches Einkommen zur Deckung der Lebensmittelausgaben erhalten und in anderen Fällen sind viele Kartoffelproduzenten betroffen, weil sie ihre Produkte nicht verkaufen konnten und wenn sie sie verkaufen, sind die Preise nicht angemessen…

Die Begünstigten werden in erster Linie Familien sein, die keine staatliche Hilfe erhalten haben, aber auch ältere Personen, die aufgrund ihrer Lebensjahre nur wenige Arbeitsmöglichkeiten haben und in dieser Pandemie kritische Zeiten durchmachen.

Wir danken allen von Herzen, die sich uns anschließen und mithelfen.“

Pfarrer Elmer aus Lonya schreibt uns am Sonntag, 10.05.2020

„Gegenwärtig sammeln wir Lebensmittel zur Verteilung an arme Familien. Die Lebensmittelpreise sind in der Krise noch gestiegen und es ist schwierig ausreichend zu bekommen, weil auch der Transport durch die Beschränkungen so schwierig geworden ist. Viele einkommensschwache Familien sind von der Situation stark betroffen, von denen viele nur eine Suppe zu jeder Mahlzeit essen.“

 

Die Brisanz der aktuellen Lage in der Diözese hat uns schnell handeln lassen und wir haben in nur 5 Tagen in Übereinstimmung mit dem Alianza-Gremium für Chachapoyas, dem Ibichhof-Team und dem Verein Alianza e.V. zusammengelegt und auf Grund der Dringlichkeit einen fünfstelligen Betrag für Lebensmittelpakete nach Chachapoyas überwiesen. Wir hoffen, dass wir einen Teil des Betrags noch über Spendeneinnahmen abdecken können. Erstmals in der Geschichte der 40-jährigen Partnerschaft bekommen alle Pfarreien der Diözese Geldspenden für aktuell rund 1500 Nahrungsmittelpakete. Auf diese Nachricht hin und, mit der Zusicherung durch die Partnerschaft, haben sich einige Pfarrer und Schwestern bereits zurückgemeldet haben. Weiterlesen

Spendenaufruf zur Finanzierung von Lebensmittelpaketen

Die Situation in Peru spitzt sich dramatisch zu:
Über 50 Tage kein Einkommen auf Grund von Ausgangssperren!

Seit über 50 Tagen befindet sich Peru im nationalen Notstand. Über 47.000 Covid-19 infizierte Personen und sehr bescheidene Möglichkeiten in den Krankenhäusern haben den peruanischen Präsidenten Vizcarra zu einer sehr strickten häusliche Quarantäne veranlasst. Die strengen Ausgangssperren haben eine rasante Ausbreitung des Virus lange verhindern können. Verstöße wurden hart bestraft. 2/3 der Corona-Infizierten sind aktuell in und um Lima.

Die Situation der Bevölkerung in der Diözese Chachapoyas hat sich auf Grund der Ausgangssperren dramatisch verschlechtert. Es gibt viele Taglöhner, die ihren Lohn hauptsächlich in der Landwirtschaft und bei Hilfsdiensten in den Städten verrichten – die seit über 50 Tagen kein Einkommen haben.

In der „Reishauptstadt“ Bagua haben inzwischen dutzende Reishändler und -produzenten große Spendenaktionen in Zusammenarbeit mit Padre Robert gestartet und hungerleidende Familien damit notdürftig versorgt. Die Solidarität im Land und teilweise in den Dörfern reicht aber nicht aus!

Eine Umfrage unter den Pfarrern der Diözese ergab einen flächendeckenden Bedarf an Lebensmittelpaketen. Wir wurden von den Anfragen der Pfarrer regelrecht überrannt.

Aus dem ursprünglichen Aufruf, wo wir um die Unterstützung von 120 Familien gebeten haben, sind jetzt über 1.400 Familien geworden. Die Pfarrer der Diözese bitten uns inständig um Unterstützung.

Noch nie in der Geschichte der 40-jährigen Partnerschaft mit Chachapoyas wurde so viel Geld für Nahrung benötigt wie jetzt! Geld für das direkte Überleben der Ärmsten! Wir bitten Sie inständig um Spenden für unsere Partnerschaft und damit auch für die Ernährung von hungerleidenden Familien in der ganzen Diözese Chachapoyas.

Wir hoffen alle, dass durch eine Lockerung der Ausgangssperren in den nächsten Wochen und Monaten die Aufnahme von Arbeit für die Taglöhner wieder möglich wird und sie sich so wieder eine Lebensgrundlage schaffen können.

Bitte spenden Sie! Für rund 30 € kann eine Familie für 3 Wochen mit einem Lebensmittelpaket versorgt werden. Helfen Sie bitte, die aktuelle Notlage der Familien durch eine Spende auf folgendes Konto zu lindern:

Die Bankverbindung der kirchlichen Partnerschaft:
Pfarramt Dunningen, Missionskonto

Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar e.G., IBAN: DE63 6439 0130 0603 9480 06,
BIC: GENODES1TUT

Die Bankverbindung des Vereins Alianza e.V.:
Kreissparkasse Rottweil, IBAN: DE60 6425 0040 0000 1606 10,
BIC: SOLADES1RW

oder per 

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Unser aktuelles Spendenbarometer-Projekt:
Lebensmittelhilfe wegen Corona

Liebe Freunde und Gönner unserer Partnerschaft,

aus Chachapoyas erreichen uns immer mehr Hilferufe um Lebensmittel aufgrund der Corona Pandemie.

Andreas Haag schreibt:

„Das Coronavirus hat auch Peru und Chachapoyas erreicht. Da das peruanische Gesundheitsystem nicht sehr gut ausgebaut ist, ist der Regierung nichts anderes übrig geblieben, als die Bevölkerung durch drastische Quarantänemaßnahmen vor Ansteckung zu schützen.

Vorort in Chachapoyas heißt das, dass am Eingang von den Dörfern Kontrollen durchführt werden und kaum jemand ins Dorf gelassen wird. 

Beispielsweise weiß jemand nicht, der in Chachapoyas ist und wieder in sein Heimatdorf will, ob er in sein Dorf rein gelassen wird. Geht er doch das Risiko ein und wir nicht rein gelassen so kann es sein, dass er auch nicht mehr nach Chachapoyas kann und so zu sagen im Niemandsland gefangen ist.

Und wie immer bei solchen Umständen trifft es die Ärmsten. Sie haben keine Festanstellung, keine Krankenversicherung. Für sie gibt es keine Unterstützung wie bei uns mit Kurzarbeitergeld. Auch haben sie keine Ersparnisse, von denen sie Lebensmittel kaufen können.

Schlimm ist es für die vielen kleinen Handwerker und Händler, aber auch Kleinbauern und Tagelöhner, die nicht gemeldet sind und keinerlei Hilfen bekommen. Auch Familien mit behinderten Familienmitgliedern sind besonders stark betroffen. In Zusammenarbeit mit Schwester Emilia aus Santo Tomas, Mardelit vom Ministerium für Frauen und benachteiligte Bevölkerung und der Alianza ist bereits die Erfassung von am ärgsten betroffenen Familien und die Verteilung von Lebensmittelpaketen angelaufen. Weitere Hilferufe aus der Diözese sind eingetroffen und wir bitten Sie um ihre Solidarität und Mithilfe, um hier die ärgste Not lindern zu können.“

Konkret werden Lebensmittel für über 30-40 Familien mit behinderten Menschen benötigt. Mit dieser Spendenbarometeraktion wir  wollen diese Familien unterstützen 

Bitte helfen Sie mit, trotz der  Probleme, die es auch hier bei uns, denen zu helfen, denen es noch schlechter geht als uns. Weiterlesen