Bazar 2020 wird auf November 2021 verschoben

Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, den Bazar vom 14./15. November 2020 auf 13./14. November 2021 zu verschieben. Leider hat sich die Situation in Peru durch Corona immer noch nicht entspannt, so dass die Notsituation für die Armen Bevölkerungsgruppen weiterhin eine große Herausforderung bedeutet. Daher versuchen wir über kleinere Aktionen, den finanziellen Verlust vom Bazar ein kleines bisschen auszugleichen. Wir laden sie in den Sommerferien zu unserem 

Flohmarkt ins Gemeindehaus bei der Kirche

in den Bischof-Antonio-Saal zum Stöbern ein. Weiterlesen

Dankgottesdienst der Rückkehrer aus dem Freiwilligendienst

Nun endlich konnte in der Dunninger Martinuskirche der Dankgottesdienst für die Heimkehrer aus dem Freiwilligendienst gefeiert werden. Aufgrund der Corona Krise mussten die drei jungen Frauen, Sophie Zehnder aus Ergenzingen, Leonie Möhler aus Berlichingen und Alice Schneider aus Seedorf, ihren… Weiterlesen

Weitere Hilfe für Chachapoyas

Neben den Maßnahmen zur Unterstützung der armen Bevölkerung durch Lebensmittel, die in einer weiteren Phase von der Diözese Rottenburg-Stuttgart bereitgestellt wird, ist der „Rat der Alianza“ in Chachapoyas damit beschäftigt, die Herstellung von ca. 1000 Schutzmasken zu organisieren. Das Material… Weiterlesen

Padre Jan aus Cumba berichtet über die Corona-Pandemie in seinen Gemeinden

Cumba, 6. Juni 2020.

Im auferstandenen Christus und gegenwärtig in der Kirche, die wir alle bilden, sei unsere Quelle der Freude und Hoffnung.

Meine Gemeinde, die ich seit 30 Jahren betreue, liegt im nordwestlichen Teil des Departements Amazonas. Nur der Fluss Marañon trennt uns vom Nachbardepartement Cajamarca. Ich bin für zwei Distrikte zuständig, Cumba und Yamon. Am Ufer des Marañón habe ich mehrere Dörfer, die sich dem Anbau von Zitrusfrüchten gewidmet haben. Der höhergelegene Teil der Gemeinde, der einst als Urwaldrand galt, wurde von den Menschen abgeholzt, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft kamen, um ihre wirtschaftlichen Lebensbedingungen mit Viehzucht und kleinen Ernten von Bohnen, Kartoffeln, Olluco und anderen zu verbessern. Die Rodung hatte zur Folge, dass der Niederschlag geringer wurde, die Bodenerosion setzte ein und machte sie jetzt arm und dem unteren Teil fehlte jetzt Wasser. Für die obere Zone brachte sie Armut und löste eine massive Migration aus in Richtung Dschungel und junge Menschen an die Küste, in die Städte auf der Suche nach ihrem Leben.

Jetzt in der Zeit der Pandemie ist alles zum Stillstand gekommen. Wir kämpfen mit Armut und Hunger. Weiterlesen

PERU schlittert in eine Hungerkatastrophe!

Der peruanische Präsident Vizcarra hat vor etwa einer Woche den Ausnahmezustand und die Ausgangssperren über das ganze Land Peru bis 30. Juni verlängert. Noch immer steigende Infektionsraten zwangen ihn dazu. Was aus Sicht der Vermeidung der Pandemie sinnvoll ist wird aber für die Tagelöhner zum Überlebenskampf. Sie haben es schwer, sich das tägliche Essen leisten zu können.

Madre Kati, zuständig u.a. für die Kinderspeisung in Chachapoyas schreibt uns am 29.05. folgende Zeilen zur aktuellen Situation:

Es kommen inzwischen auch viele ältere Menschen zu mir, die in einem sehr erbärmlichen Zustand leben, viele von ihnen allein. Heute waren auch mehrere Familien mit Kindern da, die ihre Kinder nicht bei uns in der Kinderspeisung haben, Mütter, die keine Arbeit haben und mir erzählen, dass sie früher jobben konnten im Restaurant, spülen, kochen oder was man von ihnen verlangte, aber jetzt stellt sie niemand in der Corona-Zeit an. Angesichts dieser Umstände gebe ich ihnen etwas davon, was die ALIANZA mir gegeben habt, auch den Alten. Wenn die Alten nicht mehr gehen können, bringen wir es ihnen auch nach Hause. Weiterlesen

Dankschreiben von Bischof Emiliano, Lima

Bischof Emiliano schreibt uns aus der Quarantäne in Lima folgenden Brief:

Einen brüderlichen Gruß an Sie und jeden einzelnen der Freunde der ALIANZA Dunningen-Seedorf-Lackendorf – Chachapoyas.

Vor zwei Monaten war ich unter Ihnen um den 40. Jahrestag unserer ALIANZA zu feiern. Ich hatte eine Einladung zur Teilnahme an dieser Veranstaltung erhalten und als wir mit dem, lange vorab vorbereiteten Programm beginnen wollten, musste ich zusammen mit den anderen Freunden aus Chachapoyas, die sich in Deutschland aufhielten, aufgrund der sich überall ausbreitenden Pandemie, die auch die Absage der geplanten Feierlichkeiten erzwang, nach Peru zurückeilen.

Die Pandemie, die mich bis heute in der Stadt Lima festhält, hat Sie in Bewegung gesetzt um Hilfe für die Ärmsten der Armen, die in unserer Diözese Chachapoyas benötigt wird, zu organisieren. Weiterlesen