An diesem Gottesdienst begrüßen wir Hannah Wallat aus Frittlingen und Jana Müller aus Ellwangen, die seit August 2025 für ein Jahr in unserer Partnerschaft in Chachapoyas mitgearbeitet haben.
Wo: Kirche St. Martinus, Dunningen
An diesem Gottesdienst begrüßen wir Hannah Wallat aus Frittlingen und Jana Müller aus Ellwangen, die seit August 2025 für ein Jahr in unserer Partnerschaft in Chachapoyas mitgearbeitet haben.
Wo: Kirche St. Martinus, Dunningen
Es war ein Besuch voller Herzlichkeit, Begegnungen und lebendiger Partnerschaft:
Bischof Humberto Tapia und Pfarrer Robert aus der Diözese Chachapoyas weilten in diesen Tagen in Dunningen – ein Ereignis, das in der Kirchengemeinde große Freude auslöste.
Der Anlass der Reise führte Bischof Humberto zuerst nach Dunningen und dann nach Rom: Dort nimmt er am Ad-limina-Besuch der peruanischen Bischöfe teil und wird auch Papst Leo, der ihn einst selbst zum Bischof geweiht hatte, begegnen.
Über 45 Jahre gelebte Solidarität
Die Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf und der Dilözese Chachapoyas ist weit mehr als ein entwicklungspolitisches Projekt. Sie ist ein Band der Freundschaft, das seit nunmehr über vier Jahrzehnten hält und trägt. Zahlreiche Projekte in Pfarreien, Schulen, Internaten und sozialen Einrichtungen konnten in dieser Zeit durch Spenden aus Dunningen realisiert werden.
Ein besonderer Schatz dieser Verbindung sind die über 70 Freiwilligen, die seit den 1980er Jahren in Chachapoyas tätig waren – junge Menschen, die mindestens ein Jahr lang mitgelebt, mitgearbeitet und das Leben der Alianza mitgetragen haben. Ihre Erfahrungen prägen bis heute das Bewusstsein der Partnerschaft.
Begegnung, Austausch und wichtige Gespräche
So verwundert es nicht, dass der Besuch der beiden Gäste aus Peru viele intensive Gespräche mit sich brachte. Diskutiert wurde über die aktuelle Situation vor Ort, über laufende und neue Projekte sowie über ganz konkrete Fragen der personellen und sozialen Herausforderungen in der Region Amazonas.

Der neue Pfarrer von Dunningen, Michael Ott, begrüßte Monsenior Humberto und Pfarrer Robert besonders herzlich. Für ihn war es der erste persönliche Austausch mit den Partnern aus Peru – ein gelungenes Kennenlernen, das die Zusammenarbeit weiter stärkt.
Freude, Gemeinschaft – und ein Geburtstag
Natürlich wurde nicht nur gearbeitet. Die Partnerschaft lebt seit jeher von Begegnung, Kultur und herzlicher Gemeinschaft – und das durfte auch bei diesem Besuch nicht fehlen.

Am Samstagabend feierte die Gruppe den Geburtstag von Pfarrer Robert, der seit über 25 Jahren mit großem Engagement die Partnerschaft begleitet. In fröhlicher Runde wurde gelacht, gesungen, erzählt und auf viele gemeinsame Erinnerungen angestoßen. Die Verbundenheit zwischen Dunningen und Chachapoyas war an diesem Abend besonders spürbar.
Festlicher Partnerschaftsgottesdienst
Am Sonntag stand der Partnerschaftsgottesdienst im Mittelpunkt. Die Band Mosaik aus Dunningen gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit – auch spanische Lieder erklangen und sorgten für eine berührende Atmosphäre, die viele Anwesende tief bewegte. Für die Gäste aus Peru war es ein besonderes Zeichen der Wertschätzung und Nähe.

Ein Besuch, der nachklingt
Der Abschied fiel entsprechend schwer, doch die Begegnungen der vergangenen Tage wirken nach. Der Besuch von Bischof Humberto und Pfarrer Robert hat die Partnerschaft nicht nur erneuert, sondern auch gestärkt. Er hat Erinnerungen geschaffen – und Motivation, die gemeinsame Arbeit auch in Zukunft engagiert weiterzuführen.
Eine Freundschaft über Kontinente hinweg – lebendig, herzlich und hoffnungsvoll.
Wer Neues wagt, dem wachsen Flügel
Ganz nach diesem Motto freuen wir uns sehr über Deine Bewerbung:
Du willst dich engagieren, neue Perspektiven gewinnen und unsere Partnerschaft mit Chachapoyas aktiv mitgestalten?
Dann bewirb dich für einen Freiwilligendienst über unsere Partnerschaft!
Wenn du Interesse hast, ab Sommer 2026 einen einjährigen Freiwilligendienst in unserer Partnergemeinde in Peru zu leisten, freuen wir uns auf deine Bewerbung.
Neuer Bewerbungsschluss: 06.01.2026
Was dich erwartet:
Bei Fragen wende dich gerne an das Freiwilligen-Team unter freiwillige@alianza.de.
Am 20. Juli 2025 feierten wir in der St. Martinus-Kirche in Dunningen einen besonderen Gottesdienst: Hannah Wallat aus Frittlingen und Jana Müller aus Ellwangen wurden als weltkirchliche Friedensdienstlerinnen nach Chachapoyas in Peru ausgesendet. Beide werden dort ein Jahr verbringen und in der Partnerschaftsdiözese mitarbeiten, mitleben und mitbeten. Während Jana hauptsächlichem im städtischen Kinder- und Jugendrechtsbüro tätig sein wird, wird sich Hannah vorrangig in einer Kinderspeisung und dem Alianza-eigenen Internat engagieren.
Gleichzeitig verabschiedeten wir unsere Reverse-Freiwillige Yeni, die nach einem Jahr bei uns in der Gemeinde – in dem sie im Martinus-Kindergarten mitgearbeitet hat – wieder in ihre Heimat nach Peru zurückkehrt. Unter dem Motto „Die Türen stehen offen, eure Herzen noch mehr“ wurde der Gottesdienst zu einem bewegenden Moment des Aufbruchs, der Begegnung und des Dankes. Mit guten Wünschen, persönlichen Worten und Gottes Segen wurden die drei jungen Menschen auf ihre neuen Lebensabschnitte verabschiedet und ausgesendet.
Von Janina Steinwandel




Für die eine endet ein Jahr Freiwilligendienst in unserer Gemeinde, die anderen stehen kurz vor ihrer Reise.
Am Sonntag, den 14.07.2024 wurden wieder einmal zwei junge Frauen in ihren einjährigen Freiwilligendienst in Chachapoyas, Peru im Rahmen eines feierlichen Partnerschaftsgottesdienstes ausgesandt. Maria Merz aus Neuler-Schwenningen und Sonja Rittler aus Eriskrich haben sich für einen weltkirchlichen Freiwilligendienst über die Alianza entschieden. Gleichzeitig befindet sich Patricia Rodríguez Díaz in ihrem letzten Monat als Reverse-Freiwillige in Dunningen und Umgebung. Patricia wurde im Aussendungsgottesdienst wieder in ihre Heimat nach Chachapoyas verabschiedet. Wir danken Patricia für ihren engagierten Dienst im Martinus-Kindergarten, bei den Ministranten in Seedorf und im Jugendreferat Rottweil. Pfarrer Hermann Barth feierte den Gottesdienst und segnete die beiden künftigen Freiwilligen, Maria und Sonja, für ihren Aufenthalt in Peru sowie Patricia für ihre Rückkehr und die Zukunft in ihrem Heimatland.