Unser aktuelles Spendenbarometer-Projekt:
Lebensmittelhilfe wegen Corona

Liebe Freunde und Gönner unserer Partnerschaft,

aus Chachapoyas erreichen uns immer mehr Hilferufe um Lebensmittel aufgrund der Corona Pandemie.

Andreas Haag schreibt:

„Das Coronavirus hat auch Peru und Chachapoyas erreicht. Da das peruanische Gesundheitsystem nicht sehr gut ausgebaut ist, ist der Regierung nichts anderes übrig geblieben, als die Bevölkerung durch drastische Quarantänemaßnahmen vor Ansteckung zu schützen.

Vorort in Chachapoyas heißt das, dass am Eingang von den Dörfern Kontrollen durchführt werden und kaum jemand ins Dorf gelassen wird. 

Beispielsweise weiß jemand nicht, der in Chachapoyas ist und wieder in sein Heimatdorf will, ob er in sein Dorf rein gelassen wird. Geht er doch das Risiko ein und wir nicht rein gelassen so kann es sein, dass er auch nicht mehr nach Chachapoyas kann und so zu sagen im Niemandsland gefangen ist.

Und wie immer bei solchen Umständen trifft es die Ärmsten. Sie haben keine Festanstellung, keine Krankenversicherung. Für sie gibt es keine Unterstützung wie bei uns mit Kurzarbeitergeld. Auch haben sie keine Ersparnisse, von denen sie Lebensmittel kaufen können.

Schlimm ist es für die vielen kleinen Handwerker und Händler, aber auch Kleinbauern und Tagelöhner, die nicht gemeldet sind und keinerlei Hilfen bekommen. Auch Familien mit behinderten Familienmitgliedern sind besonders stark betroffen. In Zusammenarbeit mit Schwester Emilia aus Santo Tomas, Mardelit vom Ministerium für Frauen und benachteiligte Bevölkerung und der Alianza ist bereits die Erfassung von am ärgsten betroffenen Familien und die Verteilung von Lebensmittelpaketen angelaufen. Weitere Hilferufe aus der Diözese sind eingetroffen und wir bitten Sie um ihre Solidarität und Mithilfe, um hier die ärgste Not lindern zu können.“

Konkret werden Lebensmittel für über 30-40 Familien mit behinderten Menschen benötigt. Mit dieser Spendenbarometeraktion wir  wollen diese Familien unterstützen 

Bitte helfen Sie mit, trotz der  Probleme, die es auch hier bei uns, denen zu helfen, denen es noch schlechter geht als uns. Weiterlesen

Rückreise mit Hindernissen

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten weltweit auch junge Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten nach Deutschland zurückkehren.

Überraschend schneller Abschied von Chachapoyas

So ging es auch für Sophie Zender und Leonie Möhler zurück nach Deutschland. Nach acht Monaten in der Diözese Chachapoyas mussten die Beiden ihren Freiwilligendienst vorzeitig beenden. Die Nachricht über das Ende Ihres Dienstes haben sie am 16. März erhalten. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in Peru schon eine Ausgangssperre und die Reisemöglichkeiten wurden stark eingeschränkt. Diese Situation und das strikte Vorgehen der peruanischen Regierung haben die Rückreise kompliziert gestaltet. Im weiteren Verlauf wurden sämtliche Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen, der internationale Flughafen in Lima für den zivilen Verkehr lahmgelegt und die Ausgangs- und Kontaktregeln weiter verschärft. Weiterlesen

Rückblick Alianza-Jubiläum

Bewegte Wochen in denen wir unser 40-jähriges Jubiläum gebührend feiern wollten liegen hinter uns. Herzlich begrüßen duften wir unsere Gäste Elvia, Victor und Andreas vor 2 Wochen. Wir hatten sehr schöne Tage miteinander und auch als Bischof Emiliano aus Chachapoyas… Weiterlesen

Gelebte Partnerschaft feiert 40 jähriges Jubiläum

Das Alianza-Gremium für Chachapoyas Anfang März 2020 mit Faviola Merino Cubas (links), Dritter von links: Andreas Haag, rechts daneben Elvia und ganz rechts Victor Rubio, die Internatseltern aus Chachapoyas

Das Alianza-Gremium für Chachapoyas Anfang März 2020 mit Faviola Merino Cubas (links), Dritter von links: Andreas Haag, rechts daneben Elvia und ganz rechts Victor Rubio, die Internatseltern aus Chachapoyas

Das Gemeindefesam Sonntag, 15.03., in der Turn- und Festhalle Dunningen, sowie die Dankandacht werden abgesagt!  

Auf vier Jahrzehnte gelebte Partnerschaft blicken in diesem Jahr diKirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf gemeinsam mit der Diözese Chachapoyas in Peru zurück. Gegründet vom ehemaligen Dunninger Pfarrer Josef Neuenhofer und dem damaligen Bischof Antonio aus Chachapoyas hat sie durch den Einsatz vieler engagierter Menschen hüben wie drüben noch immer Bestand. Es erfüllt mit Dankbarkeit zu sehen, wie viele durch ihren persönlichen Einsatz dazu beitrugen, die partnerschaftlichen Beziehungen auf Augenhöhe über Jahre und Jahrzehnte zu pflegen. Es wuchsen geschwisterliche Verbindungen, zum Segen aller Beteiligten. So hat die Partnerschaft mit Chachapoyas in ungeahnter Weise Menschen zusammengeführt und Gemeinschaft gestiftet.   Weiterlesen

Die Geschichte unserer Partnerschaft

Teil 1: Von der Gründung 1980 bis 1990

Dunningen, Seedorf und Lackendorf startete vor 40 Jahren eine für viele kirchliche Partner- und Patenschaften beispielhafte Bewegung. Nachdem der damalige Pfarrer von Dunningen, Josef Neuenhofer, den Kontakt zu Bischof Antonio de Hornedo in der nord-östlichen Diözese Perus geknüpft hatte, machte der Bischof 1980 auf dem Rückweg von Rom einen Abstecher nach Dunningen. Schnell war die Basis für eine dauernde Beziehung der beiden Macher der Partnerschaft vorhanden und Josef Neuenhofer warb in vielen Gesprächen und Predigten für diese Partnerschaft für die er und viele Helfer den ersten Missionsbazar zu Gunsten von Chachapoyas organisierte.

Im Jahr darauf reisten Josef Neuenhofer mit Fridolin Mauch nach Chachapoyas. Weiterlesen

40 Jahre Partnerschaft: Ein kurzer Rückblick

In diesem Jahr blickt die Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf mit der Diözese Chachapoyas in Peru auf stolze 40 Jahre zurück. Gegründet vom ehemaligen Dunninger Pfarrer Josef Neuenhofer und dem damaligen Bischof Antonio aus Chachapoyas hat diese… Weiterlesen