Jugendgruppe von „San Luis“ (Bagua)

Gemeinsam Zukunft schenken – Werden Sie Mitglied bei Alianza e.V.!

In San Luis, einer kleinen Ortschaft in Peru, kämpfen viele Jugendliche mit schwierigen familiären Verhältnissen – Alkoholprobleme, Gewalt, Schulabbrüche und Drogenabhängigkeit sind leider keine Seltenheit. Pfarrer Robert Zumaeta erkannte die Not und startete mit der Hebamme Yris eine Initiative, um diesen jungen Menschen Halt und Perspektiven zu bieten.

Seit 2021 treffen sich Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren regelmäßig, um gemeinsam zu lernen, zu spielen und über wichtige Themen zu sprechen. Neben sozialen Aktivitäten vermittelt Yris Werte, die nicht in jeder Familie gelebt werden, und gibt wertvolle Vorträge zu Gesundheit und Lebensfragen.

Diese Jugendgruppe ist ein Hoffnungsschimmer – doch sie braucht Unterstützung. Der Verein Alianza e.V. stellt jährlich rund 1.000 € bereit, aber der tatsächliche Bedarf ist weit höher. Mehr finanzielle Mittel bedeuten mehr Möglichkeiten für die Jugendlichen.

Mit Ihrer Mitgliedschaft oder Spende helfen Sie direkt – und schenken jungen Menschen eine bessere Zukunft. Machen Sie mit und werden Sie Teil unserer wichtigen Arbeit!

Jugendgruppe San Luis in Bagua (Dpt. Amazonas/Chachapoyas)

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Kaffee-Projekt im Tal von Mashuyacu – Nachhaltigkeit statt Raubbau

Seit dem Jahr 2024 unterstützt die Partnerschaft Kaffeebauern im Mashuyacutal im Südosten der Diözese Chachapoyas. Bischof Humberto und seine Mitarbeiter haben das Potential dieser Gegend erkannt und gleichzeitig die Gefährdung der Bergurwälder durch illegalen Holzschlag und Erzvorkommen wie Gold und Zink bemerkt, auf die internationale Bergbauunternehmen und illegale Schürfer ein Auge geworfen haben.

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Hallo zusammen!

Ich heiße Yeni Malqui Chuquipiondo und ich bin 27 Jahre alt. Ich komme aus Peru aus dem Distrikt Colcamar in der Region Amazonas. Colcamar ist ca. 45 Minuten von Chachapoyas entfernt. Ich habe eine Schwester, die Ordensschwester ist und in Argentinien lebt und einen Bruder, der in Peru ist.

Für das Studium bin ich nach Chachapoyas gezogen. Dort habe ich Tierhaltungsingenieurswesen studiert. Während meines Studiums habe ich im Alianza-Internat gelebt. Anfang Januar 2024 bin ich in das Alianza-Haus gezogen, wo ich mit den Freiwilligen gewohnt habe. Mit ihnen zusammen habe ich schon die ersten deutschen Wörter gelernt. Bis zu meiner Ausreise arbeitete ich im Rathaus in Chachapoyas in den Bereichen Öffentliche Sauberkeit und Umweltbildung. Im Bereich der Umweltbildung hatte ich viel mit jungen Leuten und Kindern zu tun und habe Präsentationen in Kindergärten gehalten, um den Kindern etwas über die Umwelt beizubringen.

In meiner Freizeit gefällt es mir, mit Freunden rauszugehen, Tiere in der Natur zu beobachten, Fahrrad zu fahren, Fotos aufzunehmen und zu tanzen. Bei schlechtem Wetter treffe ich mich gerne im Haus mit Freunden auf einen Kaffee oder wir kochen gemeinsam.

Hier in Deutschland werde ich in Dunningen bei Familie Peter Ginter & Karin Benner wohnen. Ich bin sehr froh, dass ich im nächsten Jahr im Martinus-Kindergarten mit den Kindern arbeiten werde, wo mir das Deutschlernen am Anfang bestimmt leichter fallen wird. Außerdem bin ich dankbar, dass ich mit den Leuten hier in Deutschland ein wenig meine peruanische Kultur teilen kann, aber auch die deutsche Kultur richtig kennenlernen werde.

Auf ein gemeinsames Kennenlernen!

Yeni

Kaffee oder Gold? Eine Reise ins Mashuyacutal

Am ersten Septemberwochenende besuchten Bischof Humberto, Lucho und Andreas Haag das Tal von Maschuyacu in der Provinz Mendoza. Das Tal liegt drei Autostunden östlich von Mendoza, und das Zentrum ist Nuevo Chirimoto, die älteste Gründung und mit rund 900 Einwohnern der größte Ort. Vor etwa 60 Jahren wurde Nuevo Chirimoto von einer Gruppe aus Chirimoto bei Mendoza gegründet, die im bis dahin unbesiedelten Bergurwald eine neue Lebensgrundlage suchte. In den letzten 20 Jahren wurden die Dörfer ans Stromnetz angeschlossen, Schulen gebaut und die Straße immer weiter vorangetrieben. Die Menschen bauen vor allem Kaffee an und züchten Vieh.

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Eine-Welt-Camp 2024 – Globalisierung als Thema!

Ins Eine-Welt-Camp machten sich Ende August etwa 40 Kinder und Jugendliche mit ihren 15 Teamern auf zum Ibichhof im Simonswäldertal. Fünf Tage verbrachten sie dort und erlebten jede Menge Spaß und Austausch. Die Zukunftswerksatt wird jedes Jahr veranstaltet vom Ibichhofteam der Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf, gemeinsam mit dem Verein Alianza e.V., der u.a. auch soziale Projekte in Peru fördert..

Im World-Trading-Game, einem Spiel zur Simulation des Welthandels, schlüpften die Teilnehmer gleich zu Beginn des Camps in die Rollen verschiedener Akteure der Globalisierung. Es gab Ländergruppen mit ihren Diplomaten und Business-Vertretern, Presse, UNO und (Welt-)Banker. Unter nachgestellten Bedingungen kämpften die Teilnehmer in ihren Ländergruppen im Wettbewerb um Ressourcen, Humankapital und Know-How, mit dem Ziel, so viel Reichtum wie möglich anzuhäufen. Gewonnen hatte also, wer am Ende den größten finanziellen Gewinn erwirtschaften konnte.

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Patricia Rodriguez Diaz verabschiedet sich

Hallo miteinander,

an erster Stelle möchte ich der Alianza für die Möglichkeit danken, dass ich Teil der Freiwilligenarbeit werden durfte.

Besonders bedanke ich mich bei meinen beiden Gastfamilien, Familie Diana und Peter Schneider in Seedorf und Familie Annette Banholzer und Klaus Weber aus Bösingen, für ihre Geduld, ihre Unterstützung und dafür, dass ich mich wie eine weiter Tochter in ihren Familien fühlen durfte. Vielen Dank für den Austausch, all die Gespräche und wundervollen Momente.

Ebenso möchte ich mich herzlich bei meinen Mentoren Dagmar Braun, Martina Schwarz und Sarah Zill bedanken, für ihren Einsatz, ihre Zeit, ihre Unterstützung und ihre Freundschaft.

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Von Deutschland nach Peru und zurück: Ein Jahr im Freiwilligendienst

Für die eine endet ein Jahr Freiwilligendienst in unserer Gemeinde, die anderen stehen kurz vor ihrer Reise.

Am Sonntag, den 14.07.2024 wurden wieder einmal zwei junge Frauen in ihren einjährigen Freiwilligendienst in Chachapoyas, Peru im Rahmen eines feierlichen Partnerschaftsgottesdienstes ausgesandt. Maria Merz aus Neuler-Schwenningen und Sonja Rittler aus Eriskrich haben sich für einen weltkirchlichen Freiwilligendienst über die Alianza entschieden. Gleichzeitig befindet sich Patricia Rodríguez Díaz in ihrem letzten Monat als Reverse-Freiwillige in Dunningen und Umgebung. Patricia wurde im Aussendungsgottesdienst wieder in ihre Heimat nach Chachapoyas verabschiedet. Wir danken Patricia für ihren engagierten Dienst im Martinus-Kindergarten, bei den Ministranten in Seedorf und im Jugendreferat Rottweil. Pfarrer Hermann Barth feierte den Gottesdienst und segnete die beiden künftigen Freiwilligen, Maria und Sonja, für ihren Aufenthalt in Peru sowie Patricia für ihre Rückkehr und die Zukunft in ihrem Heimatland.

Unser Spendenbarometer-Projekt in der Fastenzeit: Die Armenapotheke

Die Armenapotheke in Chachapoyas war über drei Jahrzehnte hinweg das Herzensprojekt von Schwester Katy. Sie war eine unermüdliche Helferin für die Ärmsten, organisierte medizinische Versorgung, half bei Krankenhausaufenthalten und stellte dringend benötigte Güter bereit, die von der staatlichen Armenversicherung nicht abgedeckt werden – von Verbandsmaterial über Medikamente bis hin zu Hygieneartikeln und Kleidung.

Ihre Mitschwestern vor Ort möchten dieses bedeutende Werk fortsetzen, damit die Menschen weiterhin einen Ort haben, an dem sie nicht nur Hilfe, sondern auch Trost und Gehör finden. Neben der Versorgung von Bedürftigen engagieren sich die Schwestern für Hausbesuche, Pflege und seelsorgerische Betreuung.

Mit Ihrer Spende setzen Sie ein Zeichen der Wertschätzung für Schwester Katys lebenslange Arbeit und ermöglichen, dass ihre Mission weiterlebt. Helfen Sie mit und schenken Sie ein Stück Hoffnung!

Spendenkonten:
Kreissparkasse Rottweil IBAN: DE23 6425 0040 0000 1605 00 BIC: SOLADES1RWL
Volksbank: Schwarzwald/Neckar eG IBAN: DE63 6439 0130 0603 9480 06 BIC: GENODES1TUT

(Um das Ausstellen von Spendenbescheinigungen zu vereinfachen geben Sie bitte bei Ihrer Überweisung Ihre Adresse an. Vielen Dank)

Zum Spendenbarometer-Projekt der Adventszeit 2024

Fairer Handel

Fairer Handel in unseren Gemeinden – Eine Tradition der Gerechtigkeit

Seit über 30 Jahren setzen sich unsere Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf aktiv für den Fairen Handel ein. Monatlich werden nach den Sonntagsgottesdiensten fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Honig, Schokolade oder Mangos angeboten – eine Initiative, die mit der Seelsorgeeinheit Eschach-Neckar nun auch in Villingendorf ihre Fortsetzung findet.

Unsere Kirchengemeinde wurde im Juni 2023 ausgezeichnet mit dem Siegel „Faire Gemeinde“.

Doch der „Dunninger Kaffee“ und andere fair gehandelte Waren sind nicht nur an diesen Sonntagen erhältlich – sie können auch zu den regulären Öffnungszeiten im Pfarrbüro erworben werden. Zudem ist das Alianza-Gremium für Chachapoyas (AGC) bei Veranstaltungen wie dem Bazar, dem Fastenessen oder auf dem Weihnachtsmarkt mit fairen Produkten vertreten.

Warum Fairer Handel? Die Aktionen tragen dazu bei, Kleinbauern und Handwerkerfamilien bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen: durch faire Preise, gesicherte Abnahmegarantien und gerechte Löhne. Der Erlös fließt direkt in Partnerschaftsprojekte in Chachapoyas, Peru, um dort nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Unsere Kirchengemeinde wurde im Juni 2023 mit dem Siegel „Faire Gemeinde“ ausgezeichnet – ein Zeichen dafür, dass wir gemeinsam einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten. Helfen auch Sie mit, die Welt ein Stück „fair-ändern“! Jede Unterstützung zählt.

Bischof Humberto zu Besuch im September 2022

Begegnungen mit dem neuen Bischof von Chachapoyas – Ein weiterer Meilenstein in unserer 42-jährigen Partnerschaftsgeschichte

Am Wochenende des 24. und 25. September 2022 durften wir Bischof Humberto herzlich willkommen heißen. Zwei wunderschöne Gottesdienste in Seedorf und Dunningen standen unter dem Thema Dankbarkeit – für die Früchte und Gaben sowie für 42 Jahre Partnerschaft. Bischof Humberto beeindruckte durch seine Herzlichkeit, Bodenständigkeit und seinen Ideenreichtum und fand schnell viele Freunde.

In den ersten vier Monaten seiner Amtszeit als Bischof von Chachapoyas hat er bereits viele Eindrücke in unserer Partnerschaftsdiözese gewonnen. Er setzt sich für Menschenrechte ein und arbeitet intensiv mit Jugendlichen, der ländlichen Bevölkerung, Frauen und Randgruppen. Diese Arbeit möchte er mit Unterstützung von Laien weiter ausbauen.

Am Sonntagabend war Bischof Humberto im Bischof Antonio-Saal der Kirchengemeinde zu Gast. Nach seiner Vorstellung sprach er über die aktuelle Situation in der Diözese und seine Ideen. Zahlreiche Fragen der Anwesenden beantwortete er ausführlich.

Ein besonderes Highlight war die Übergabe eines Teils des Martinsmantels, der beim Katholikentag in Stuttgart vorgestellt wurde. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hatte uns diesen Mantel als Zeichen des Dankes für unser Engagement und unseren Auftritt beim Katholikentag geschickt. Bischof Humberto teilte das Tuch in mehrere Teile, die an Vertreter der Kirchengemeinden übergeben wurden: Sabine Haag de Ampuero für Seedorf, Michael Rebholz für Dunningen, Bischof Humberto für die Diözese Chachapoyas und Inge Mauch für Lackendorf.

Sabine Haag de Ampuero für Seedorf, Michael Rebholz für Dunningen, Bischof Humberto für die Diözese Chachapoyas und Inge Mauch für Lackendorf.

Diese Begegnungen mit Bischof Humberto markieren einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer langjährigen Partnerschaft und stärken die Verbindung zwischen unseren Gemeinden.