Tabea

Tabea Kaupp Ich heiße Tabea Kaupp, bin 21 Jahre alt und komme aus Lauterbach.

Gerade habe ich meine Ausbildung als Jugend – und Heimerzieherin beendet. Für mich hat sich somit die Frage gestell, was ich nach der Ausbildung mache.

Da ich nach meiner Ausbildung nicht direkt ins Berufsleben einsteigen wollte habe ich mich dafür entschieden, mich um einen Freiwilligendienst in Chachapoyas/Peru zu bewerben.
Ich habe durch ehmalige Freiwillige über den Dienst und die Arbeit der Alianza in Chachapoyas erfahren und es hat mich sehr beeindruckt. Durch die Zusage wurde es mir jetzt ermöglicht, mich an der Arbeit der Alianza zu beteiligen.

Rundbriefe von Tabea

(Chronologisch absteigend)

6. Rundbrief – Frebruar

Da in Chachapoyas im Februar immer noch Schulferien sind, arbeite ich in Lima in einem Kinderheim. Dieses wird durch eine Schwesterngemeinschaft betrieben und von meiner Mentorin Madre Emilia geleitet. In diesem Kinderheim sind derzeit Kinder im Alter von 3 – 12 Jahren. Die Kinder wurden teilweise aus ihren Familien geholt, da sie dort nicht gut behandelt wurden oder es handelt sich um Kinder, deren Eltern verstorben sind. 19 Kinder haben dort eine ganztägige Betreuung und werden liebevoll umsorgt. Zusätzlich können sie vom Kinderheim aus eine nahe gelegene Schule besuchen. Neben den drei Schwestern arbeiten im Heim noch drei Fachkräfte und eine Köchin… Weiterlesen…

5. Rundbrief – Januar 2015

Anfang Januar geht es dann für Elisabeth und mich endlich los mit unserer geplanten Reise zu unserem Seminar in Bolivien. Zuerst gibt es eine Nachtfahrt von Chachapoyas nach Trujillo. Da ich im Bus nicht gut geschlafen habe, war ich froh, als wir früh morgens ankamen. Wir haben auf dem Markt gefrühstückt und sind dann zu unserem eigentlichen Ziel ans Meer gefahren. In Huanchaco haben wir ein nettes Hostel bezogen, bei dem eine Surfschule dabei war. Unsere erste Surfstunde haben wir gleich am ersten Tag… Weiterlesen…

4. Rundbrief – Dezember

Im Dezember arbeite ich auch vormittags im Comedor und nachmittags/abends im Internat. Zweimal in der Woche arbeite ich im Rathaus. An einem Samstag gehen wir mit zu einer Taufe. Jesús ist Taufpate. Wir fahren in einen anderen Stadtteil von Chachapoyas und gehen dort abends zum Gottesdienst. Es werden 15 Kinder getauft, die alle zwischen 3 – 11 Jahre alt sind. Nach dem Gottesdienst fahren wir zur Familie des Kindes. Weiterlesen…

3. Rundbrief – November

Nach einem Monat in Santo Tomas bin ich wieder in Chachapoyas und habe hier meine Arbeit aufgenommen. Jeden Vormittag arbeite ich im „Comedor“. Ich helfe Carmen und zwei Studenten, die dort beschäftigt sind. Jeden Morgen kaufen wir auf dem Markt für das Mittagessen ein. Danach kochen wir, immer typisch peruanisch, für ca. 75 Kinder. Ab 10.30 Uhr kommen die Kinder und erledigen Hausaufgaben, spielen Fußball oder beschäftigen sich mit anderen Spielen.Weiterlesen…

2. Rundbrief – Oktober

Gleich nach meinem letzten Sprachunterricht ging es für mich zusammen mit Madre Emilia los ins Dorf. Von Chachapoyas sind wir zwei Stunden in das Dorf Santo Tomas gefahren das nicht ganz auf 3000 Höhenmeter liegt. Dort wurden wir im kalten Santo Tomas im Schwesternhaus mit einem Essen erwartet. In diesem Haus leben derzeit vier Ordensschwester. Zwei Ordensschwestern aus Afrika, eine Ordensschwester aus Chile und Madre Emilia, meine Mentorin aus Spanien…Weiterlesen…

1. Rundbrief – September

So, nun bin ich schon einen Monat in Peru und habe schon viel erlebt. Nach fast einem Jahr Vorfreude ging es für mich am 25. August los nach Chachapoyas. Nach einem langen Flug sind wir abends in Lima, der Hauptstadt von Peru gelandet. Erschöpft aber glücklich, dass soweit alles geklappt hat, wurden wir von einem Taxi zu Viviana gebracht…Weiterlesen…